Info­grafik: Reser­vie­rungs­gebühr bei Immo­bilien
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Was ist die Reser­vie­rungs­gebühr bei Immo­bilien?

Die richtige Immobilie zu finden, ist nicht immer leicht und geht meist mit einem langen Ent­schei­dungs­prozess einher. Viele Inter­es­senten können sich nach einer Besich­tigung oft nicht sofort ent­scheiden und benötigen noch ein wenig Bedenkzeit. Andere wollen vor der end­gül­tigen Ent­scheidung erst bestimmte Aspekte, wie etwa eine Finan­zierung oder die bau­recht­liche Situation, abklären. Doch die Kon­kurrenz schläft nicht und die Nachfrage nach Immo­bilien ist hoch. Wer zulange zögert, läuft Gefahr seine Traum­im­mo­bilie an andere Inter­es­senten zu verlieren. Hier kommt die Reser­vie­rungs­gebühr ins Spiel.

Inter­es­senten einer Immobilie können das gewünschte Objekt für eine gewisse Zeit beim Makler reser­vieren, sodass sie nicht befürchten müssen, dass die Immobilie vor ihren Augen weg­ge­schnappt wird. Die Reser­vierung bedarf aller­dings einer Gebühr. Der Makler ver­pflichtet sich mit der Reser­vierung das Objekt nicht an andere Inter­es­senten anzu­bieten. Der Inter­essent zahlt hierfür ein gewisses Entgelt.

 

Wann ist eine Reser­vie­rungs­gebühr zulässig?

Die Mög­lichkeit zur Reser­vierung wird nicht von allen Maklern angeboten. Wer also an einer Reser­vierung inter­es­siert ist, sollte sich vorher mit dem Makler absprechen und klären, ob diese Option überhaupt existiert. Wird die Reser­vierung angeboten, gelten gewisse Bedin­gungen:

Die Reser­vie­rungs­gebühr ist nur zulässig, wenn:

  • eine indi­vi­duelle Ver­ein­barung zwischen Makler und poten­zi­ellem Käufer besteht
  • der agierende Makler über einen qua­li­fi­zierten Allein­auftrag verfügt

Die Reser­vie­rungs­gebühr ist nicht zulässig, wenn:

  • sie unter Ver­ein­ba­rungen ent­standen ist, die im Rahmen eines vor­for­mu­lierten Vertrages getroffen worden sind
  • sich für den poten­zi­ellen Käufer kein Vorteil ergibt
  • es ent­spre­chende Klauseln in den Verträgen oder in den AGBs gibt

Die Höhe der Reser­vie­rungs­gebühr darf maximal 10-15 % der ver­ein­barten Provision betragen. Reser­vie­rungs­ver­ein­ba­rungen sind übrigens auch ohne Gebühr möglich, diese Ent­scheidung liegt aller­dings beim zustän­digen Makler.

 

Rück­zahlung der Reser­vie­rungs­gebühr im Erfolgsfall

Kommt es nach der Reser­vierung einer Immobilie zum Kauf, wird die bezahlte Gebühr von der Mak­ler­pro­vision abgezogen.

Als Beispiel: Beträgt die Mak­ler­pro­vision 15. 000 €, dann beträgt die ent­spre­chende Reser­vie­rungs­gebühr 1.500 € (10 %). Der Inter­essent muss beim Kauf also noch 13.500 € nach­zahlen.

Kommt es nicht zum Kauf, muss der Inter­essent die Gebühr von 1.500 € trotzdem zahlen.

 

Immobilien Reservierungsgebühr

Infor­ma­tionen zur Gra­fi­ker­stellung

TITEL: Reser­vie­rungs­gebühr bei Immo­bilien

KATEGORIE: Immo­bilien

ARBEITSSCHRITTE: The­men­re­cherche, Info­re­cherche, Konzept, Design

ZEITAUFWAND: ca. 3 Stunden

ZIEL:  Alle wichtigen Infor­ma­tionen über die Reser­vie­rungs­gebühr bei Immo­bilien auflisten.

ERSCHEINUNGSORT: Die Grafik wurde für den Blog eines Kunden ange­fertigt, der in der Immo­bi­li­en­branche tätig ist.

DESIGN: An die CI des Kunden angepasst.

FORMAT: 510 x 800 Pixel

 

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