Klick­wahr­schein­lichkeit & Qualität eines Links immer wichtiger

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Heute melden wir uns schon zu Beginn der Woche mit einem neuen SEO-Artikel zum Thema „Qualität von Backlinks“.

Gerade das Thema Link­building hat in den letzten Jahren immer wieder für hitzige Dis­kus­sionen zwischen Online Marketern gesorgt, da wohl kein Gebiet der Suchmaschinen­optimierung so umstritten ist wie das Linkbuilding.

Google hat seinen Algo­rithmus in den letzten Jahren fort­laufend angepasst, um schlechte Backlinks abzu­werten und Seiten mit qua­li­ta­tiven bzw. the­men­re­le­vanten Backlinks zu bevor­zugen. Immer wieder wird auch bzgl. der Klick­wahr­schein­lichkeit eines Links spe­ku­liert – ist diese bedeutend oder eher zu vernachlässigen?

Wie aus einer über­ar­bei­teten Version des Google Patents zu entnehmen ist, wird die Unter­scheidung von Links mit hoher und geringer Klick­wahr­schein­lichkeit zunehmend wichtig. Demnach würden Links mit hoher Klick­wahr­schein­lichkeit mehr PageRank (man beachte: Hier ist Googles interner PageRank, nicht der für User sichtbare PageRank gemeint. Dieser wurde seit mehr als 1,5 Jahren nicht mehr upgedatet und hat keinerlei Bedeutung mehr) vererben. Aus diesem Grund scheint die Klick­wahr­schein­lichkeit für SEO sehr relevant zu sein. Abgesehen davon ist es immer von Vorteil seine Links dort platziert zu haben, wo sie auch tat­sächlich von Usern geklickt werden, da jeder Sei­ten­be­sucher zu einem poten­ti­ellen Kunden werden kann.

 

Klas­si­fi­zierung von Links

Grund­sätzlich ist Google von einer Gleich­stellung von Links – egal, wo und wie sie auf einer Webseite ein­ge­bunden waren – aus­ge­gangen. Diese Annahme wurde aber über die letzten Jahre über­ar­beitet und teilweise abge­ändert, da Google mitt­ler­weile erfah­rungs­gemäß sagen kann, dass manche Links öfter geklickt werden als andere.

Im Patent von 2010 mit dem Titel „Ranking documents based on user behavior and/ or feature data“ werden ver­schiedene Eigen­schaften von Links in Bezug auf deren Klick­wahr­schein­lichkeit beschrieben.

Ein farblich her­vor­ge­ho­bener Link innerhalb eines Textes oder ein Button, welcher an einer pro­mi­nenten Stelle platziert ist, wir mit höherer Wahr­schein­lichkeit geklickt als bei­spiels­weise ein Footer-Link, der sich in einem Block mit vielen anderen Links versteckt.

 

Was bedeutet das für die SEO-Praxis?

Folgt man dem Patent und dessen Klas­si­fi­zierung, so ist davon aus­zu­gehen, dass ein redak­tio­neller Link innerhalb eines Textes als höher­wertig gegenüber einem Footer-Link angesehen wird. Dies ist im Grunde nicht neu, neu hingegen ist die stärkere Gewichtung, die Google der Klas­si­fi­zierung beimisst.

 

Fazit

Das bedeutet, man sollte beim Link­building, aber auch bei der Erstellung von internen Links, großen Wert auf die inhaltlich passende Ver­linkung und eine möglichst pro­mi­nente Plat­zierung des ein­ge­bauten Links achten. Gerade Links aus dem Footer oder an anderen wenig sicht­baren Stellen sowie auf Unter­seiten, die selbst nicht gut intern verlinkt sind, bringen in Sachen SEO (und auch dem User) nur einen geringen Vorteil.