Als Unter­nehmer online Kundenanfragen bekommen?
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Viele Unter­nehmen setzen auch heute noch auf klas­sische Wer­be­me­thoden wie Plakate oder Zei­tungs­an­noncen. Sie haben eines gemeinsam: Sie sind teuer, die Streuung ist zu groß und die Erfolge sind schwer messbar.

Anders ist es bei modernen Online Marketing Kampagnen. Mit diesen lassen sich Neukunden gezielt und ohne unnötige Bud­get­ver­schwendung ansprechen. Im folgenden Artikel wollen wir die Mög­lich­keiten der Neukundengewinnung im Internet näher beschreiben sowie deren Vor- und Nachteile gegen­über­stellen.

Dabei klären wir die Frage: Eignen sich für mein Unter­nehmen Google Ads/ Facebook Ads ODER Suchmaschinen­optimierung besser?

 

Wie findet man für sein Unter­nehmen den richtigen Marketing Kanal?

Wer online neue Kunden generieren möchte, muss sich zunächst folgende Fragen stellen:

  • Welche digitalen Mar­ke­ting­kanäle gibt es?
  • Mit welchem Mar­ke­ting­kanal kann ich welche Ziel­gruppe erreichen?
  • Wo finde ich meine Ziel­gruppe?
  • Welche Ziele sollen erreicht werden und welches Budget steht zur Verfügung?

 

Erste Über­legung: Paid Ads oder SEO?

Viele Unter­nehmer fragen sich, ob Paid Ads wie Google Ads und Facebook Ads oder doch Suchmaschinen­optimierung für ihr Unter­nehmen bzw. ihr Angebot passender sind. Für die meisten Unter­nehmen gilt: Die Kom­bi­nation aus beiden Kanälen ist für die meisten Produkte/ Dienst­leis­tungen die optimale Strategie. Denn auch Ziel­seiten für Google Ads Kampagnen müssen grund­legend SEO-optimiert sein. Die beste Anzeigen-Kampagne wird nichts bringen, wenn die Lan­dingpage schlecht ist. Daher sollte man bei der Erstellung eines Marketing Konzepts zum Start immer alle Online Marketing Kanäle mit­ein­be­ziehen und ent­spre­chend des vor­han­denen Budgets, Ziel­gruppe und aktuellem Status Quo die richtigen Kanäle wählen, um die besten Ergeb­nisse zu erzielen.

 

Vergleich zwischen Paid Ads und Suchmaschinen­optimierung:

 

 

Was versteht man unter Paid Ads?

Der Begriff Paid Media oder Paid Ads umfasst alle Formen von Werbung, für die Unter­nehmen Geld an Medien, Platt­formen oder Dritte zahlen, um deren Reich­weite zu nutzen. Klassisch sind bezahlte Anzeigen auf Google oder Sozialen Netz­werken wir Facebook, Instagram oder Xing und LinkedIn.

 

Bezahlte Werbung auf Google, Facebook & Instagram

Bezahlte Wer­be­an­zeigen bieten Unter­nehmen die Mög­lichkeit, in kürzester Zeit mehr Sicht­barkeit für die eigenen Produkte oder Dienst­leis­tungen zu generieren und die eigene Ziel­gruppe passgenau zu erreichen. Da andere lang­fristige Marketing Maßnahmen wie Suchmaschinen­optimierung (SEO) oder Content Marketing erst nach einer gewissen Zeit ihre Wirkung entfalten, eignen sich Paid Ads Kampagnen, um rasch präsent zu sein und bieten somit eine optimale Alter­native bzw. Ergänzung zu fort­lau­fender Suchmaschinen­optimierung.

 

Vergleich zwischen Google Ads & Facebook Ads:

 

Vorteile von Facebook- und Google Ads:

  • Sofort relevante Besucher für die eigenen Website
  • Gezielte Anz­ei­gen­schaltung möglich (Wer­be­zeiten, Standorte, Demo­graphie, Geräte, User­in­ter­essen)
  • Fokus­sierung auf bestimmte Such­be­griffe oder Inter­es­sens­gruppen
  • Punkt­genaue Bud­get­planung möglich
  • Mess­barkeit der Erfolge einer Kampagne
  • Gerin­geres Budget notwendig als für Suchmaschinen­optimierung

Die Vorteile von Paid Media sind die ziel­grup­pen­genaue Aus­spielung, Mess­barkeit und schnelle Wirk­samkeit der Maßnahmen. Unter Such­ma­schi­nen­werbung (SEA) wird das Schalten bezahlter Text- und Bild­an­zeigen in Such­ma­schinen ver­standen. Google Ads ist dabei mit etwa 80 % die am meisten genutzte Plattform, sowohl was B2C- als auch B2B-Such­an­fragen betrifft. Erst mit großem Abstand folgen Kon­kur­renten wie Bing Ads und Yahoo.

 

Welche Ziele kann man mit Paid Ads erreichen?

  1. Mehr Sicht­barkeit: Impres­sionen für die eigene Marke auch ohne Top-Rankings in den orga­ni­schen Such­ergeb­nissen bzw. Omni­präsenz bei der Ziel­gruppe tar­ge­tiert nach Inter­essen oder bis­he­rigen Inter­ak­tionen mit der Website (Remar­keting).
  2. Mehr Klicks: Mittels pass­ge­nauer Anzeigen mehr Besucher aus der rele­vanten Ziel­gruppe.
  3. Mehr Kunden: Klicks aus der kauf­be­reiten Ziel­gruppe erhöhen die Chancen auf neue Kundenanfragen oder Verkäufe.

 

Welche Formen der Such­ma­schi­nen­werbung gibt es?

  • Text­an­zeigen (Search Ads)
  • Display Adver­tising
  • Remar­keting
  • Google Shopping
  • Video (YouTube Ads)

 

Für wen eignen sich Facebook Ads?

Grund­sätzlich eigenen sich Facebook Ads für alle Dienst­leis­tungen und Produkte. Auch bei der Ziel­gruppe gibt es nahezu keine Ein­schrän­kungen. Auf Facebook finden sich Geschäfts­führer großer Konzerne glei­cher­maßen wie Studenten oder Ange­stellte.

Alle Alter­gruppen von 13 Jahren bis 65+ Jahren sind auf Facebook vertreten. Der Peak liegt zwar bei den 25-34-Jährigen, dennoch finden sich in der Alter­gruppe über 65 Jahren noch 1,5 Millionen Nutzer auf Facebook.

Sollte man aus­schließlich Jugend­liche von 13 bis 15 Jahren mit seinen Wer­be­an­zeigen ansprechen wollen, könnten die Platt­formen Instagram oder Snapchat rele­vanter sein.

Wichtig: Da man bei der Anzei­gen­aus­spielung “nur” nach Inter­essen steuern kann, eignet sich Facebook vor allem um güns­tigere Produkte oder im Dienst­leis­tungs­be­reich Bera­tungs­ge­spräche oder Infor­ma­tionen zu bewerben. Man muss beachten, dass FB User (anders als Google Ads User) nicht proaktiv nach einer Dienstleistung/ einem Produkt gesucht haben.

 

Für wen eignen sich Google Ads?

Anzeigen auf Google haben den Vorteil, dass man User dann erreicht, wenn sie aktiv nach einem Produkt oder einer Dienst­leistung suchen. Das bedeutet, dass sie bereits näher an der Kauf­ent­scheidung sind wie es Facebook User meist sind.

Aller­dings machen Google Anzeigen nur dann Sinn, wenn die Dienst­leistung bzw. das Produkt auch regel­mäßig gesucht wird. Es muss also ein gewisses tägliches Such­vo­lumen vorhanden sein. Neue oder unbe­kannte Produkte sind daher nicht geeignet, um via Google Ads beworben zu werden. Hier sollte man auf andere Platt­formen wie Facebook zurück­greifen und die Anzeigen nach Inter­essen aus­spielen.

Vor allem teurere Dienst­leis­tungen oder Luxus-Artikel lassen sich besser über Google Ads bewerben.

Wichtig: Anzeigen für die Bereiche Dating, Immo­bilien, Software und Marketing haben sehr hohe Klick­preise. Hier kann es wiederum sinnvoll sein, eine mehr­stufige Kampagne über Facebook zu erstellen, um mittels ver­schie­dener Steps poten­zielle Kunden zu qua­li­fi­zieren und güns­tigere Klicks zu generieren.

 

Kun­den­ge­winnung mit Paid Ads besser als über Ver­mitt­lungs­platt­formen?

Definitiv ja! Kundenanfragen über Ver­mitt­lungs­platt­formen oft mehrfach vergeben, d.h. man muss sich direkt mit mehreren Anbietern und Angeboten ver­gleichen lassen. Bei eigenen Wer­be­kam­pagnen über Paid Ads sind die Leads und Anfragen exklusiv, das bedeutet niemand anders hat Zugriff auf diese Kun­den­an­frage.

Oft muss man zudem hohe Pro­vi­sionen an die Platt­formen bezahlen, man ist weiters abhängig von deren Wer­be­maß­nahmen und hat keinen Einfluss auf die Zahl der Anfragen, die man bekommt. Leider werden von solchen Platt­formen oft auch Fake-Anfragen ver­schickt, um die zahlenden Kunden “bei Laune zu halten”. Ergebnis: Man hat Arbeit (Ange­bots­er­stellung) ohne Kunden dafür zu bekommen.

 

Ergebnis eines Tests: Ver­mitt­lungs­plattform vs. Facebook Ads

 

Stell dir vor, jemand besucht deine Website oder deinen Onlineshop, verlässt diesen aber wieder, ohne etwas angefragt oder gekauft zu haben. Remar­keting (auch Retargeting) bezeichnet das gezielte Wie­der­an­sprechen von Usern mittels Ban­ner­an­zeigen. Die wenigsten Nutzer kon­ver­tieren auf Anhieb, oft bedarf es 3-5 Kontakten mit dem Unter­nehmen bis ein Kauf oder eine Anfrage zustande kommt. Remar­keting setzt dort an, wo ein Inter­essent bzw. poten­zi­eller Kunde eine Website besucht, diese jedoch ohne Abschluss wieder verlassen hat.

Retargeting

 

Durch Retargeting wird diese Person erneut ange­sprochen – und zwar abseits der eigenen Website. Dem poten­zi­ellen Kunden wird durch passende Ban­ner­werbung ein Angebot, ein Produkt, eine Dienst­leistung oder eine Botschaft erneut ins Gedächtnis gerufen. Auf diese Weise erhält ein Nutzer die Mög­lichkeit, auf die Website zurück­zu­kehren und den Kauf abzu­schließen.

 

[Check­liste] To Dos beim Erstellen einer Paid Media Kampagne:

  • Keyword-Recherche erstellen
  • Ziele defi­nieren (SMART)
  • Kanäle für die Anz­ei­gen­schaltung wählen
  • Budget festlegen
  • Kam­pa­gnen­struktur erar­beiten
  • Anzei­gen­gruppen defi­nieren
  • Keywords clustern
  • Key­wor­d­op­tionen bestimmen
  • Anzeigen verfassen
  • Passende Anzei­gener­wei­te­rungen erstellen

 

SEO: Defi­nition, Vorteile & Ziel­gruppe

 

Was ist Suchmaschinen­optimierung (SEO)?

Unter de Begriff SEO verbirgt sich die Gesamtheit aller Maßnahmen, die dazu dienen, dass eine Webseite in den Tref­fer­listen von Inter­net­such­ma­schinen (v.a. Google) möglichst weit oben erscheint. Man unter­scheidet dabei zwischen On- und Off-Page-Maßnahmen. Die On Page-Optimierung befasst sich mit der inhalt­lichen und tech­ni­schen Optimierung der Website. Die Off-Page-Optimierung beinhaltet alle Maßnahmen, die dabei helfen sollen, eine Website im Internet bekannter zu machen, dazu zählt vor allem das Link­building. Das bedeutet, das Generieren von Ver­lin­kungen von anderen the­men­nahen Seiten zur eigenen Website.

 

Vorteile von Suchmaschinen­optimierung

  • Erhöhtes Vertrauen in die eigene Marke dank guter Plat­zierung
  • Klick sind kostenlos
  • Auf­find­barkeit für versch. Such­be­griffe
  • Höhere Klick­raten als die bezahlten Anzeigen
  • Nach­hal­tiger Wer­be­kanal

User rufen eine Website nur selten direkt auf, sondern nutzen vorab Such­ma­schinen wie Google. Laut Studien entfallen daher über 80 % des orga­ni­schen Traffics bei Google auf die ersten 3 Posi­tionen. Mehr als 90 % der User geht nicht über die erste Seite der Such­ergeb­nisse hinaus. Für Unter­nehmen ist die Message daher klar: Je besser die Rankings, desto mehr Besucher und damit poten­zielle Kunden gelangen auf die eigene Website.

 

WICHTIG

Suchmaschinen­optimierung ist aller­dings immer als län­ger­fristige Online Marketing Strategie zu betrachten. Anders als bei den Google Ads dauert es Monate bis erste Ergeb­nisse zu sehen sind und die Maßnahmen Wirkung zeigen. Vor­wiegend zählt der Bereich der Content Erstellung (Content Marketing) zu den fort­lau­fenden SEO-Maßnahmen.

Der Vorteil gegenüber Paid Ads liegt dabei auf der Hand: Bei Google Ads, Bing Ads oder Facebook Ads muss für jeden Klick bezahlt werden. Sobald hier kein Geld mehr inves­tiert wird, versiegt damit auch der Traffic über diesen Kanal. SEO hingegen bietet den klaren Vorteil, dass auf diese Weise nach­haltig und lang­fristig wert­voller Traffic generiert werden kann.

 

Vergleich Paid Ads vs. SEO/ Content Marketing?

Die Inves­ti­tionen in neue Inhalte lohnen sich deshalb vor allem lang­fristig, da sie den Marketing-ROI steigern können. Dies zeigt sich vor allem im direkten Vergleich mit Paid Ads. Während dort Klicks nur entstehen, wenn Wer­be­budget aus­ge­geben wird, werden sich mit kon­ti­nu­ier­licher Text-Erstellung die User­zahlen stetig erhöhen und so die Preise pro Klick bzw. User ständig sinken.

Paid Ads vs Content Marketing

 

Welche Ziele können mit Suchmaschinen­optimierung erreicht werden?

1. Mehr Besucher: Eine bessere Sicht­barkeit in den Such­ergeb­nissen führt zu höheren Besu­cher­zahlen auf der Website. Dieser Traffic ist in der Regel nach­haltig.

2. Mehr Kunden: Mehr Traffic erhöht auto­ma­tisch die Chance für mehr Neukunden, mehr Leads und damit auch höhere Umsätze.

3. Höhere Repu­tation: Wer in den Such­ergeb­nissen oben steht, steigert seine Repu­tation und das Vertrauen in die eigene Marke.

 

Für wen eignet sich Suchmaschinen­optimierung?

Die Inves­tition in SEO-Maßnahmen ist optimal geeignet für alle, die sich nach­haltig in den Such­ergeb­nissen posi­tio­nieren wollen und sich als Marke mit hohem Trust-Faktor eta­blieren wollen. Schnelle und sofort messbare Erfolge sollten weniger im Vor­der­grund stehen als ein lang­fris­tiges Wachs­tums­konzept.

Wer kurz­fristig und mit schnell wech­selndem Fokus Dienst­leis­tungen oder Produkte bewerben möchte oder auch saisonale Unter­schiede in seinen Angeboten hat, sollte sich besser mit Paid Media Kanälen aus­ein­an­der­setzen.

 

Check­liste] To Dos beim Erstellen einer Content Marketing Kampagne: 

  • Keyword-Recherche durch­führen
  • Keyword-Strategie festlegen
  • SEO-Ziele defi­nieren (SMART)
  • KPIs festlegen (Traffic, Leads, Downloads usw.)
  • Snippet opti­mieren
  • Duplicate Content vermeiden
  • Ver­wendung der Cano­nicals-Tags über­prüfen
  • Ver­wendung des hreflang-Attributs über­prüfen
  • URL-Struktur opti­mieren
  • Inde­xierung über­prüfen

 

Fazit: Online mehr Neukunden gewinnen

Es gibt die unter­schied­lichsten digitalen Mar­ke­ting­kanäle. Den oder die passenden Kanäle aus­zu­wählen bzw. diese effektiv mit­ein­ander zu ver­knüpfen, ist dabei die Basis für eine erfolg­reiche Strategie zur Neukundengewinnung im Internet.

Klas­sische Wer­be­formate wie Print, Radio oder TV haben stets den Nachteil, dass sie in der Regel teuer sind und sich Ziel­gruppen nicht passgenau ansteuern lassen. Hier kommt Online Marketing ins Spiel. Durch die indi­vi­duelle Ver­knüpfung von Online Mar­ke­ting­ka­nälen wie Paid Ads, Social Media oder Content Marketing können Wer­be­bot­schaften ziel­grup­pen­spe­zi­fisch platziert werden. Ausgaben sind planbar und flexibel an das jeweilige Unter­nehmen anpassbar.

Online Marketing bietet so die Mög­lichkeit, bestimmte Mar­ke­ting­ziele bereits binnen kürzester Zeit erreichen zu können, aber auch um nach­haltige und lang­fristige Effekte zu generieren und so dauerhaft online mehr Neukunden zu gewinnen.

 

Solltest du Interesse an einem Bera­tungs­ge­spräch haben oder Hilfe bei der Optimierung einer bestehenden Google- oder Facebook Ads-Kampagne benötigen, lass uns gerne sprechen: Einfach Anfra­ge­for­mular ausfüllen und Termin für ein Gespräch ver­ein­baren!